Tirschenreuth wird bunt, lebendig und absolut einzigartig – mit der großen Ausstellung „Summer in Town – James Rizzi goes Tirschenreuth“, die speziell für das MuseumsQuartier Tirschenreuth konzipiert wird.
Zu sehen ist eine farbenfrohe Retrospektive des international gefeierten Pop-Art-Künstlers James Rizzi (1950–2011), dessen unverkennbarer Stil Lebensfreude pur versprüht.
Mehr Informationen zur großen Kunstausstellung finden Sie unter "James Rizzi".

Passend zur herbstlichen Jahreszeit, in der sich die Natur in neuen Farben kleidet, beginnt auch die alljährlich farbenreiche Ausstellung der Tirschenreuther Künstler. Seit mehr als 35 Jahren fest etabliert, bildet sie einen traditionellen Höhepunkt des künstlerischen Schaff ens in der Region. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler beeindrucken mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an Ideen. Hochwertig und kreativ, lädt die Ausstellung den Betrachter dazu ein, in die faszinierende Welt der Kunst einzutauchen. Gezeigt werden Öl- und Acrylgemälde, Aquarelle, Kalligraphien, Mosaike, Skulpturen u.v.m. – ein eindrucksvolles Panorama unterschiedlicher Stilrichtungen und Techniken, das jedes Jahr aufs Neue begeistert.
Hierbei lädt der Kunstverein Tirschenreuth e.V. erneut hiesige Schulen dazu ein, sich an der Jahresausstellung zu beteiligen und fördert so die Jugendarbeit und künstlerische Kreativität an Schulen.


Das Egerland war einst geprägt von einer einzigartigen kulturellen Identität. Mit der Vertreibung aus ihrer Heimat, erlebten viele Menschen einen schmerzhaften Verlust, der bis heute nachwirkt. Die Verarbeitung und Erinnerung hat in vielerlei Ausdrucksformen Gestalt gefunden, sei es Malerei, Musik, in der Bewahrung von Bräuchen und Habseligkeiten oder mit dem stolzen Tragen der Egerländer Tracht.
Die Tracht ist ein wesentliches Identitätsmerkmal der Egerländer und ein Bindeglied zur verlorenen Heimat und Ausdruck der Verbundenheit mit ihr. In der Ausstellung zeigt die „Eghalanda Gmoi“ die charakteristischen Kleidungsstücke, jede einzelne ein kunstvolles Zeugnis handwerklicher Tradition.
Einen weiteren Höhepunkt der Ausstellung bildet der Nachlass des Malers Franz Wurtinger (1916-2004), vertriebener Kunstschaffender aus Plan. Seine Arbeiten umfassen böhmische Landschaften, eindrucksvolle Menschenbilder, lebendige Momentaufnahmen aus dem Alltag und Architektur. Eine besondere Kostbarkeit stellen seine Kinderzeichnungen dar, die er nach der Vertreibung unter großen Gefahren bei einer heimlichen Grenzüberquerung aus dem Elternhaus bergen konnte. Wurtingers Zeichnungen und Aquarelle sind wertvolle Zeitdokumente und zugleich Spiegelbild seiner tief empfundenen Liebe zur Heimat – dem Egerland.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Exponate des Heimatkreis Plan-Weseritz mit besonderer Geschichte: Dinge, die über die Grenze gerettet wurden, die man wie einen Schatz hütet und die ein Stück der Heimat bewahren.

